Malerei und Kunst - Gefallen oder Provokation? - Malerei-24.de
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Kunst muss nicht gefallen, sondern provozieren!

Vielschichtig zeigt sich uns die Malerei und Kunst 

Unsere malerische Welt in ihrer Vielschichtigkeit für ein Menschenleben kaum zu erfassen. Aber der erste Gedanke an sie ist die Vorstellung von Schönheit und Harmonie. Wir umgeben uns gerne mit Kostbarkeiten, sie tun uns gut, und Schönes zu sehen lässt oft die wundervollsten Ideen entstehen.

Bereits Anfang des 2. Jahrtausends festigten die Griechen die Vormachtstellung in der Kunst in ihrem Land. In weiteren 1500 Jahren wurde ihre Kunst von allen anderen Völkern anerkannt und befruchtete sie. Die Griechen waren ein Volk von hingebungsvoller Kunstbegeisterung und Kunstbegabung. Ihren ausgeprägten Sinn für Schönheit, Form und Vollendung nennen wir klassisch!

Dieses phantastische Erbe nahmen wir heute lebenden Maler in unseren Besitz. Daraus lernten wir, unsere eigenen Ideen zeitgemäß einzubringen.

Aber die Kunst ist wandelbar, sie bewegt sich durch Raum und Zeit, sie kann etwas bewirken, Menschen aufrütteln, in gesellschaftliche Entwicklungen, in Politik und Natur eingreifen. Sie kommt in den unterschiedlichsten Facetten daher: anspielungsreich, böse, ironisch, grotesk, oder übertrieben in ihrer Aussage.

Wilhelm Busch z. B. glossierte mit schwarzem Humor Untugenden und Lasterhaftigkeit seiner Zeitgenossen in seinen Bildgeschichten. Heinrich Zille Pinselheinrich genannt. Er vermachte uns mit seiner Malerei das Milieu in den Berliner Arbeitervierteln in den 20-er Jahren, die uns mehr beeindrucken als geschichtliche Abhandlungen zu dieser Zeit.

Klaus Staeck sagt von sich, seine Kunst wäre eine unangenehme Berührung mit der Politik. Mit seiner Collage Banane/Bockwurst (aus einer halb herunter gestreiften  Banane ragt eine Bockwurst) dokumentiert er die Einigung Deutschlands mit: „Es wächst zusammen, was zusammen gehört!“

Es gibt Weltverbesserer, die ihre Kunst dazu einsetzen, Menschen zum Sehen und Denken zu bringen. Sie wollen Denkanstöße geben und beziehen unmissverständlich Stellung zu gesellschaftlichen Problemen. Diese Entwicklung nennt man Kritischer Realismus!

Was auch immer die Kunst aussagen will, es geht stets um Träume und Sehnsüchte der Menschen, um ihren Existenzkampf und ihre Zukunft.

 

 
 
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